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Flüchtlingskrise

Das Problem ist so riesig - was kann ich dagegen machen?


Ich weiss nicht wie es euch geht, aber es wird zunehmend schwierig für mich die Nachtrichten anzuschauen oder zu lesen. Wir sehen erschreckende Bilder von Eltern die von ihren Kindern getrennt sind, überfüllte Boote, Busse und Bahnhöfe, ertrinkende Menschen, sogar sterbende Babys.

Es bricht mir einfach das Herz, so viel Leid zu sehen. Ich habe Angst um diese Menschen die soviel verloren und so sehr gelitten haben.

Um brutal ehrlich zu sein, ich mache mir auch um uns Sorgen. Was wird aus unserer Gesellschaft, wenn wir uns um die massive Anzahl von Flüchtlingen kümmern und dafür aufkommen müssen? Sind alle diese Menschen wirklich Flüchtlinge? Duden definiert Flüchtling als eine Person die eilig aus ihrem Land flieht und ihren ganzen Besitz zurückgelassen hat auf der Suche nach Zuflucht – (ein Ort der Sicherheit und Schutz). Können wir diesen gebrochenen Eltern und  Kindern eine Zuflucht bieten?

Antebellum Swiss ist ein Blog über die humorvolle Seite der Integration. Allerdings wäre es unverantwortlich von mir Sie denken zu lassen, dass es immer Spass macht oder lustig ist. So ist es nicht. Doch Integration kann mit Auswanderung/Emigration und Immigration/Einwandern nicht verglichen werden. Laut Trauma Psychiater Dr. Abdel-Rehim, müssen die Flüchtlinge zuerst zur Rühe kommen. Dann können Sie anfangen der Flucht und sogar Trauma zu bearbeiten.  Erst später können sie mit dem Integrationsprozess, dem Anpassen in die neuen Gesellschaft, worüber ich in meinem Blog schreibe, beginnen.

Vielleicht werden diese Flüchtlinge bleiben und sich integrieren – vielleicht aber auch nicht. Gerade jetzt, trotz unbeantworteter Fragen und ungewisser Zukunft, können wir ihnen Sicherheit und Gastfreundschaft anbieten.

 "Es melden sich immer mehr private Leute bei uns, die sich für die" Flüchtlinge " engagieren möchten. Unter anderem mit Fragen zu Sachspenden, zur Unterbringung oder mit Projektideen“, erklärte Jakob Gähwiler, von der Fachstelle für Integration Werdenberg - Mintegra.
 
Sie können helfen:
 
Sie können Ihre Zeit, Ideen, Begabungen und Fachkenntnisse einsetzen um in Projekten mitzuarbeiten. Wenn sie wenig Zeit haben, können sie spenden; Sachen oder Geld. Sie können sogar ihr Zuhause öffnen und einen Flüchtling aufnehmen.

 

Es gibt eine Sache, die Sie bestimmt tun können.  Sie können Ihnen mit einem Lächeln begegnen und freundlich grüssen.
 

"Ein Lächeln kostet nichts, aber gibt viel. Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber  ärmer zu machen.
Es dauert nur einen Moment, aber die Erinnerung daran bleibt manchmal ewig. …
Manche Menschen sind zu müde um ein Lächeln zu geben.
Geben Sie Ihnen eines von Ihnen, niemand braucht dringender ein Lächeln als die, die keins mehr zu geben haben."
~ Autor unbekannt
 
Ausserdem, wie ein Unbekannter sagte; „Jeder Mensch lächelt in derselben Sprache."
 
 
 
Ich habe eine Projektliste mit der Hilfe von Mintegra Buchs, Heks (Hilfsorganisation der Evangelische Kirchen Schweiz) und das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung, Kanton St. Gallen für Sie zusammengestellt.  Wenn Sie möchten, schauen Sie es an "Wie kann Ich helfen?"
 
 
© Vicki Gabathuler, 2015 all rights reserved

Kommentare


wonderful, thank you very much for the information and inspiration!

beth wimmer
01.10.2015 - 23:03:30


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